Ein erster Schritt: Heinz Peters wird Ansprechpartner für Senioren

Bereits im Jahr 2008 beantragte die Steinauer CDU-Fraktion die Einrichtung eines Seniorenbeirats, um die Belange und Ideen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger besser zu organisieren. Zur weiteren Beratung wurde der Antrag damals in den Sozialausschuss überwiesen, doch die Ausschussvorsitzende Sonja Senzel (SPD) setzte den Antrag in keiner Sitzung der letzten fünf Jahre auf die Tagesordnung. Erst nachdem die CDU-Fraktion denselben Antrag in diesem Frühjahr einfach erneut in die Stadtverordnetenversammlung einbrachte, kam Bewegung in die Sache.

SPD und UBL versuchten vergeblich, die Diskussion über das Thema Seniorenbeirat oder Seniorenbeauftragte/r schnell zu beenden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Link machte  in seinem Redebeitrag in der Stadtverordnetenversammlung deutlich, dass er verwundert sei, dass die Steinauer CDU in der Stadtverordnetenversammlung Anträge stelle, die eigentlich „SPD-Themen“ beträfen. Vielleicht sollte ihm mal jemand sagen, dass seine Fraktion in Steinau kein „Sozialmonopol“ besitzt…

Die ursprüngliche Idee der CDU, einen Seniorenbeirat einzurichten, konnte sich leider nicht ganz durchsetzen. Der Kompromiss sieht zunächst folgende Lösung vor: In Zukunft wird der Steinauer Heinz Peters, der sich bereits auf Kreisebene für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzt, ehrenamtlich als „Anlaufstelle“ für die Steinauer Seniorinnen und Senioren da sein. Die CDU hätte sich für Herrn Peters noch die ein oder andere helfende Hand aus anderen Ortsteilen Steinaus gewünscht, die ihm unter dem Motto „Mehr Köpfe, mehr Ideen“  mit Rat und Tat zur Seite gestanden hätten.

Die Steinauer CDU-Fraktion freut sich über die Berufung von Herrn Peters und ist guter Dinge, dass sich mit der Zeit ein „Senioren-Gremium“ bildet, in dem auch weitere engagierte Seniorinnen und Senioren aus allen Teilen des Stadtgebiets vertreten sind. Auf gute Zusammenarbeit und klasse Ideen!

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