Doch gegen die Kommunalisierung der Windkraft – wegen Eigeninteresses?

Noch im August 2012 hatte die Steinauer SPD-Fraktion beantragt, Windkraftanlagen vorrangig auf städtischen Grundstücken zu errichten (Kommunalisierung der Windkraft). Die CDU-Fraktion hatte eine – ergebnisoffene – Beratung über diesen Antrag begrüßt.

Der lange Zeit nicht behandelte Antrag der Sozialdemokraten wurde über ein Jahr später auf Grund der Erinnerung durch die CDU-Fraktion in den Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung überwiesen, wo er (unter Vorsitz des SPD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Link) nicht beraten wurde.

In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung am 10. September 2013 zog die SPD ihren Antrag ganz zurück.

Fast alle SPD-Stadtverordneten haben dann dem Entwurf des Flächennutzungsplans zugestimmt. Mit Ausnahme des Hintersteinauer Stadtverordneten Frischkorn.

Der ebenfalls aus Hintersteinau stammende SPD-Fraktionsvorsitzende verließ vor Beratung und Abstimmung den Saal – nach seinen Angaben – wegen Widerstreits der Interessen.

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