Steinau hofft auf 2014 – Die Bürgermeister in der Pflicht

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung gab heute insgesamt 17 Kommunen bekannt, die für die nächsten zehn Jahre ins Dorfentwicklungsprogramm des Landes aufgenommen werden. Auch die Stadt Steinau an der Straße hat sich um einen der begehrten Plätze beworben, ist aber letztendlich mit der Bewerbung gescheitert.

Eine erfolgreiche Bewerbung kommt übrigens aus der Nachbarschaft: Spessartgemeinde Jossgrund. Schon vor Jahren begann unsere Nachbargemeinde im Spessart sogenannte Ideenschmieden zu gründen und entwarf dort nachhaltig Entwicklungsprozesse für die eigene Gemeinde, die dann in die Bewerbung für das Dorfentwicklungsprogramm eingeflossen sind. In Teams wie „Mobilität“, „Leerstandsmanagement“, „Senioren“ oder in „Vereinskonferenzen“ wurden zahlreiche Ideen erarbeitet und damit die Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung gelegt.

Auch in Steinau hätte sich die CDU-Fraktion ein ähnlich vorausschauendes Verfahren mit rechtzeitiger Vereins- und Bürgerbeteiligung gewünscht: Zwar ist es nicht die Absicht der Steinauer CDU „Doktorarbeiten“ (Zitat Bürgermeister Walter Strauch) für die Bewerbungsunterlagen zu schreiben, nichtsdestotrotz sollte man sich über längere Zeiträume miteinander treffen und gemeinam ein Konzept ausarbeiten. Eine Mitteilung an die Ortsbeiräte, die 4 Wochen vor Abgabeschluss der Bewerbung eingeht, ist auf jeden Fall nicht Sinn der Sache und macht eine ernsthafte Bewerbung nahezu unmöglich.

Für die kommende Förderperiode sollte sich die Stadt Steinau aus Sicht der CDU-Fraktion erneut bewerben. Die Vorbereitung der Antragstellung zur Dorfentwicklung ist eine große Aufgabe – sowohl für den amtierenden als auch für den künftigen Steinauer Bürgermeister.

 

 

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