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Heinz Peters soll Behindertenrat des Kreises vorstehen

Nach acht Jahren gibt der Vorsitzende des Behindertenrates des Main Kinzig Kreises Volkhard Pritsch seinen Vorstandsposten auf. Der Behindertenbeirat des Kreises versteht sich seit nun insgesamt 16 Jahren als Sprachrohr für derzeit rund 40.000 betroffene Personen im Kreis und arbeitet intensiv mit den kommunalen Gremien und Verwaltungen zusammen.

Nachfolger Pritschs soll Heinz Peters aus Steinau werden. Peters ist seit Sommer letzten Jahres in seiner Heimatgemeinde Ansprechpartner für Senioren und engagiert sich seit Jahren vorbildlich für die Belange von älteren Menschen und Menschen mit Behinderung. Neben seinem Einsatz im Steinauer VdK, beitet Peters jeden Montag eine Telefonsprechstunde für Senioren an.

Die CDU Fraktion begrüßt die Entscheidung, Heinz Peters als Vorsitzenden des Behindertenrats zu wählen und wünscht ihm auf diesem Weg alles erdenklich Gute und viel Erfolg.

 

Barrierefreiheit: Bürgermeister ignoriert Behindertenrat

Der Kumpen und damit die Stadtverwaltung ist für Menschen mit Behinderung nicht mehr barrierefrei zu erreichen. Im Alleingang installierte Bürgermeister Walter Strauch als  „Ordnungsbehörde der Stadt“ zwei hochfahrbare Poller an der Einfahrt zum Kumpen. Seitdem darf die Kundschaft der Stadtverwaltung nicht mehr den Parkplatz zwischen Katharinenkirche und Rathaus nutzen und dieser steht leer, obwohl er unter Bürgermeister Hans-Joachim Knobeloch noch für teures Geld ausgebaut wurde.

Dies erschwert vor allem für Menschen mit Behinderung den Behördengang immens. Bei der Installation der Poller, einer klassischen öffentlichen Baumaßnahme, wurde die Anhörung des Behindertenrates des Main Kinzig Kreises „verpasst“. Die CDU-Fraktion hat sich deshalb kürzlich mit dem Stellvertretenden Vorsitzenden des Behindertenrats, Heinz Peters, zu einem Ortstermin getroffen. In einer Stellungnahme des Behindertenrats wird deutlich, dass die Situation am Steinauer Rathaus für gehbehinderte Menschen nicht tragbar ist. Trotz dieser fachlichen Stellungnahme, sieht Bürgermeister Strauch (SPD) keine Probleme.

Aus Sicht des Behindertenbeirats wäre es sinnvoll, zumindest eine Klingel mit Sprechanlage an den Pollern zu installieren, damit Behinderte sich direkt im Rathaus anmelden können und die Poller abgesenkt werden können.

Dieses Anliegen brachte die CDU-Fraktion am Dienstag erneut in die Stadtverordnetenversammlung als Antrag ein. Während Strauch eine Diskussion nicht zulassen wollte und auf seiner alleinigen Zuständigkeit als Ordnungsbehörde beharrte,  folgte die Mehrheit dem CDU-Antrag und überwies diesen zur weiteren Beratung in den Sozialausschuss.