Schlagwort-Archiv: Familie

Weiterhin Rabatte auf städtische Bauplätze

Die Steinauer Stadtverordnetenversammlung hat sich im Rahmen der Haushaltsberatungen weiterhin für einen Rabatt auf städtische Bauplätze ausgesprochen. Von der Vergünstigung, die die CDU-Fraktion bereits 2010 beantragt hat, haben bislang zahlreiche Familien profitiert.

Da auch die Steinauer SPD zwischenzeitlich vom Bauplatzrabatt überzeugt ist, hat die SPD-Fraktion am Dienstag die Aufhebung der zeitlichen Befristung des Programms beantragt und diese wurde von der Stadtverordneten auch so beschlossen. Auf Bauplätze im Innenbereich gibt es 30% Rabatt und bei Bauplätzen im Außenbereich 25%.

Weitere Infos: www.steinau.de

 

Steinau an der Straße: (Noch nicht) ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte

Die CDU Steinau findet: Steinau ist ein „ausgezeichneter“ Wohnort für Fach- und Führungskräfte und fordert daher den Magistrat der Stadt Steinau auf, sich (nach entsprechender Vorbereitung) für das Qualitätszeichen „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ der Industrie- und Handelskammer Rhein-Main zu bewerben.

IHK

Quelle: www.hanau.ihk.de

 

Nutzungs- und Gebührenordnungen für öffentliche Gebäude aussetzen und überarbeiten

Für die kommende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 28. Mai hat die Steinauer CDU-Fraktion einen Antrag zur Aussetzung der Nutzungs- und Gebührenordnung für öffentliche Gebäude eingebracht.

Bereits in der  Dezembersitzung des Finanzausschusses habe die CDU-Fraktion Bürgermeister Walter Strauch (SPD) aufgefordert, seinen Entwurf der Gebührenordnung in den städtischen Gremien und den Ortsbeiräten vorzustellen, bevor ein Magistratsbeschluss gefasst werde und die Nutzungsordnung in Kraft trete. Strauch sah hierzu keine Notwendigkeit, eine Beteiligung der Gremien sei nicht notwendig. „Auch die Fraktionsvorsitzenden Alexander Link (SPD) und Ewald Mattheis (UBL) haben den Vorstoß der CDU im Dezember nicht unterstützt. Gemeinsam mit allen Fraktionen hätte man Schlimmeres von Anfang an verhindern können“, erklären Marco Schöppner und Tobias Betz frühzeitige Bemühungen der CDU.

Inzwischen haben die Ortsbeiräte, wie den Kinzigtal-Nachrichten mehrfach zu entnehmen war, mitgeteilt, dass sie die neuen Nutzungsordnungen nicht akzeptieren (Beispiel Ortsbeirat Sarrod). Auch zahlreiche Vereine und Gruppen hätten auf Umsetzungsprobleme hingewiesen und Nachbesserungsbedarf angemeldet.

Völlig unakzeptabel sei, dass die vom Magistrat geänderten Nutzungsordnungen nun teils angewandt, aber auch teils einfach ausgeblendet würden. „Aktuell zahlen hier nur die Dummen! Diesen Worten eines Steinauer Vereins ist nichts hinzuzufügen. Der aktuelle Zustand ist unhaltbar“, so Betz und Schöppner.

Unser Ziel ist die maximale Auslastung der öffentlichen Gebäude, sodass die Stadt Steinau auch höhere Einnahmen generieren kann. Das funktioniere aus CDU-Sicht nur mit fairen Preisen. Auch die Altersdiskriminierung in Form des doppelten Preises für Nutzer unter 40 Jahre sein kontraproduktiv und müsse zurückgenommen werden.

Hier nochmals die vom Magistrat beschlossenen Gebührenordnungen zum Download:

Dorfgemeinschaftshäuser

Feuerwehrgerätehäuser

Halle Am Steines

Markthalle und Rathauskeller

Vereins- und Jugendhaus

 

 

 

Fakten bitte – Kinderförderung sachlich diskutieren

In der Karwoche (die CDU hätte sich einen Termin außerhalb der Heiligen Woche der Christen gewünscht) luden die Evangelische Kirche und die Kinzigtal-Nachrichten zu einem Forum zum Kinderförderungsgesetz des Landes Hessen in die Steinauer Katharinenkirche ein.

Die Steinauer Christdemokraten begrüßen die Debatte über das wichtige Thema der Kindesförderung und rufen gleichzeitig zur Sachlichkeit auf. Kritisch gelte es anzumerken, dass das Forum leider vor allem dazu genutzt worden sei, um polemisch Landtagswahlkampf zu machen. Auch seien Wortmeldungen einzelner Teilnehmer/innen leider unberücksichtigt geblieben.
Die Steinauer CDU fordert die Stadtverwaltung sowie die Träger der Kindertagesstätten in Steinau nochmals dazu auf, eine (konkrete) Berechnung der Auswirkungen des Kinderförderungsgesetzes vorzulegen, damit eine faktenbasierte Diskussion möglich ist. Die CDU Steinau spreche sich klar gegen die Benachteiligung des ländlichen Raumes aus.

Im Übrigen müsse die Diskussion zum Thema Kinderförderung nach Ansicht der Steinauer CDU vielmehr über das Wohl der Kinder und der Familien geführt werden und dürfe sich nicht nur an den wirtschaftlichen Interessen der Unternehmen orientieren.

Fortführung der Bauplatz-Rabatte – Stadtverordnete entscheiden sich mehrheitlich für CDU-Antrag

Mehrheitlich angenommen hat die Stadtverordnetenversammlung den Antrag der CDU-Fraktion zur Fortführung der Bauplatz-Rabatte für städtische Grundstücke. Somit ist auch im Jahr 2013 gesichert, dass Bauwillige, insbesondere junge Familien, einen Bauplatz im Stadtgebiet von Steinau zu erschwinglichen Preisen erhalten können und dass Steinau für Bauinteressierte attraktiv bleibt. Bevor weitere Baugebiete im Stadtgebiet erschlossen würden, müssten nach Meinung der CDU-Fraktion erst die vorhandenen Baugebiete bebaut werden.

CDU Steinau fordert proaktive Unterstützung der Kindertagespflege

„Die Kindertagespflege muss proaktiv unterstützt und beworben werden, insbesondere durch die Bergwinkel-Kommunen“ fordert die CDU-Fraktion in der Steinauer Stadtverordnetenversammlung.

Die CDU-Fraktion hatte in der letzten Stadtverordnetenversammlung eine Anfrage zur Kindertagespflege gestellt, wozu Bürgermeister Strauch kurz und knapp berichtete: Im Stadtgebiet Steinau gebe es zur Zeit kein Angebot an Kindertagespflege, zudem sei die Koordination des Projektes für den Bergwinkel seit Ende des vergangenen Jahres nicht mehr besetzt worden. Einen kommunalen Zuschuss zur Kindertagespflege, wie in einigen anderen Kommunen üblich, lehne Bürgermeister Strauch ab. Das Aktionsprogramm des Bundes werde, so Strauch, in Steinau nicht umgesetzt und nicht beworben.

Das Protokoll mit den Antworten auf die Anfrage finden Sie hier.

Die CDU-Fraktion hält die Kindertagespflege weiterhin für ein unverzichtbares Angebot zur Umsetzung der Wahlfreiheit von Eltern und für einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Kindeswohls und fordert daher den Bürgermeister und die Stadtverwaltung auf, die Koordination der Kindertagespflege im Bergwinkel umgehend wiederzubesetzen sowie die Kindertagespflege proaktiv und überzeugend zu bewerben.Das Aktionsprogramm des Bundes müsse dabei mit einbezogen werden.

Darüber hinaus sei es wichtig, die Nachfrage nach Kindertagespflege in Steinau systematisch zu erfassen: Denn Angebot kann vor allem dann entstehen, wenn die konkrete Nachfrage bekannt ist.

Am wichtigsten ist das Wohl der Kinder

Die Diskussion über das sog. Betreuungsgeld macht es deutlich: Nicht das Wohl der Kinder steht für SPD, Grüne, FDP und Linke im Vordergrund – Familienförderung wird aus ideologischen und ökonomischen Gründen abgelehnt.

Unser Credo: Das Beste für die Entwicklung jedes Kindes ist die Liebe der Eltern und der Familie – besonders in den ersten Lebensjahren. Und im Grundgesetz ist verankert: Mütter und Väter haben ein Recht auf Erziehung.

Die CDU Steinau spricht sich für echte Wahlfreiheit für Eltern aus und wehrt sich gegen jede Form der Diskrimierung von Müttern und Vätern.

Die CDU Steinau unterstützt die Kindertagespflege und macht sich für eine stärkere Förderung und Wertschätzung dieses Modells in unserer Region stark.

Für die nächste Stadtverordnetenversammlung hat die CDU-Fraktion in der Steinauer Stadtverordnetenversammlung eine Anfrage zur Kindertagespflege gestellt.

Weitere Anträge und Anfragen zur lokalen Familienförderung folgen.

Protest gegen Schulschließung

Die Hintersteinauer laufen Sturm gegen die vom Kreis angedachte Schulschließung. Schüler, Eltern sowie zahlreiche der Schule verbundene Bürger sind gestern Abend zu einer Protest-veranstaltung zusammen gekommen.

Von Fritz Christ

Der Elternbeirat der Grundschule Hintersteinau hatte gestern Abend kurzerhand zu einer Protestveranstaltung gegen die Pläne von Kreisschuldezernenten Matthias Zach (Grüne), die Grundschule in Hintersteinau zu schließen, aufgerufen.

Dabei wurde deutlich, dass die örtliche Schule den Hinter-steinauern eine Herzensangelegen-heit ist. Hunderte von Bürgern sowie die Schüler mit ihren Eltern waren gekommen, um sich gegen die Schließungspläne zur Wehr zu setzen. „Kein Aus für unsere Schule“ war auf einem am Schulgebäude befestigten großen Transparent zu lesen. Mit zahlreichen Plakaten mit Aufschriften wie „Wir wollen nicht, dass diese Schule geschlossen wird“, „Wir brauchen diese Schule“ oder „Stirbt die Schule, stirbt das Dorf“ protestierten Kinder und Erwachsene gegen die Schließungspläne.
Christine Bär-Fehl, Sprecherin des Elternbeirats, freute sich in ihrer Begrüßung über die gute Resonanz der Protest-veranstaltung. Wie sie sagte, gelte es, sich gegen die Schließung zur Wehr zu setzen. „Wir lassen uns das nicht einfach gefallen“. Sie verweist darauf, dass die Schule in Hintersteinau in 1996 durch viel Eigeninitiative und Eigenleistung durch viele freiwillige Helfer neu gebaut worden sei. Zudem werde qualitative hervorragende Arbeit geleistet, dies sei erst im vergangenen Jahr bei der Schulinspektion wieder festgestellt worden. Besonders verurteilt wird, dass man über die Schließungs-pläne aus der Zeitung erfahren habe.

Diesbezüglich zeigte sich auch Steinaus Bürgermeister Walter Strauch (SPD) enttäuscht über Kreisbeigeordneten Zach. So könne man nicht miteinander umgehen. „Die Hintersteinauer Schule ist ein Vorzeigeobjekt bürgerlichen Gemeinsinns. Sie ist in Eigenleistung gebaut worden und darf nicht geschlossen werden“, sagte Strauch. Man dürfe den ländlichen Raum nicht noch mehr verkommen lassen. „Ich kämpfe für den Erhalt der Grundschulen in Hintersteinau und Marjoß“, betonte Strauch.

„Es gilt, sich über die Parteigrenzen hinweg für den Erhalt unserer Schule einzusetzen“, sagte der Hinter-steinauer Ortsvorsteher Alexander Link. „Wir können nicht nur eine Schule bauen, wir müssen sie auch erhalten“ rief Link den Versammelten unter großem Applaus zu. Er habe bereits in Telefongesprächen gegenüber Landrat Pipa und Schuldezernent Zach seinem Unmut Luft gemacht. „Wir müssen Zeichen setzen“, so Link. Schulschließungen bewirkten noch eine Verstärkung des demografischen Wandels. Auch Tobias Betz rief in seiner Funktion als Kreistagsabgeordneter zum Widerstand auf. „Hier wird eine gute pädagogische Arbeit geleistet“, sagte der ehemalige Ortsvorsteher und Lehrer Karl-Wilhelm Weimann. Hunderte von Bürgern trugen sich in eine Unterschriftenliste für den Erhalt der Schule ein.

www.kinzigtal-nachrichte.de

Auf eine große Resonanz stieß gestern Abend in Hintersteinau eine Protestveranstaltung gegen die beabsichtigte Schließung der örtlichen Grundschule.