Schlagwort-Archiv: Jugend

Steinauer CDU-Fraktion fordert Teilnahme an „Unser Dorf hat Zukunft“

Der hessische Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ richtet sich an alle Orte mit dörflichem Charakter. Bürger, Vereine und die Kommunalpolitik sind aufgerufen, ihren Lebensraum eigenver­antwortlich mit zu gestalten und damit eine hohe Lebensqualität auf Dauer zu sichern. Aus Sicht der Steinauer CDU-Fraktion sollten sich alle Stadtteile am Wettbewerb beteiligen.

Flyer Wettbewerb „Unser orf hat Zukunft“

Unser Dorf hat Zukunft

CDU-Antrag zur Busverbindung: Ausweitung beschlossen

Im Vorfeld des Steinauer Katharinenmarktes und des Weihnachtsmarktes hatte sich die CDU-Fraktion für eine Busverbindung der Ortsteile zu den Steinauer Festen ausgesprochen. Ein entsprechender CDU-Antrag wurde im Stadtparlament angenommen und bei den zwei zentralen Steinauer Veranstaltungen nach Angaben von Bürgermeister Strauch erfolgreich umgesetzt. Das Busangebot wurde von den Besuchern der Märkte gut angenommen und auch der städtische Zuschuss war ausreichend.

Im nächsten Jahr soll das Angebot ausgeweitet werden, sodass nun auch Bewohner unserer Nachbarkommunen (z. B. Ahl, Wallroth, Schlüchtern) die Steinauer Feste besuchen können. Dies wurde am Dienstagabend parteiübergreifend in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Besonders begrüßt die CDU-Fraktion auch den Einsatz der Busse zum nächsten Steinauer Faschingsumzug. Durch die Ausweitung des Angebots werden die Veranstaltungen in Steinau nachhaltig gestärkt.

CDU-Fraktion begrüßt Bikerareal in Marjoß

Hinter dem alten Sportplatz im Steinauer Stadtteil Marjoß soll ein „Bikerareal“ entstehen. Der Bauhof wird kurzfristig übrig gebliebenen Erdaushub dort ablagern und modellieren. So können etwa Mountainbikefahrer in Zukunft dort mit Ihrem Sportgerät auf Erdhügeln fahren, ihre Geschicklichkeit auf die Probe stellen und Tricks ausprobieren.

„Wir begrüßen die Pläne der Stadt Steinau. Hier zeigt sich, dass mit etwas Kreativität, auch zu Zeiten des Schutzschirms, mit wenig Aufwand und geringen Kosten sich tolle Dinge umsetzen lassen. Insbesondere für die Jugend und die vielen Radsportler, die auf den Wegen im Spessart unterwegs sind, wird hier etwas Großartiges aufgebaut“, freut sich Christoph Schneider.

Die CDU- Fraktion fordert nun, dass das Bikerareal auch im Zusammenhang mit dem Premiumwanderweg Spessartbogen, der auch um den Steinauer Ortsteil Marjoß verläuft, bekannt gemacht wird. Dies würde sicher den einen oder anderen Sportbegeisterten ins Spessartdorf locken können.

Ausbildung in der Steinauer Stadtverwaltung: CDU für Qualität und Kontinuität

In der Debatte um die Einrichtung einer Azubi-Stelle in der Steinauer Stadtverwaltung für das Ausbildungsjahr 2014 spricht sich die Steinauer CDU-Fraktion für Qualität und Kontinuität in der Ausbildung aus. Sie hatte den Antrag eingebracht, auch im Jahr 2014 eine/n Verwaltungsfachangestellten auszubilden, nachdem Bürgermeister Strauch angekündigt hatte, wegen Platzmangels keinen Ausbildungsplatz vergeben zu wollen.

Wie die Altersstruktur der Stadtverwaltung zeigt, ist es wichtig, kontinuierlich qualifizierten Nachwuchs auszubilden. Es geht nicht nur um die Vorbildfunktion unserer Stadt in Sachen Ausbildung.

Junge Menschen jedes Schuljahrganges sollen die Möglichkeit haben, sich bei der Stadtverwaltung für eine Ausbildung zu bewerben.

Auszubildende dürfen von der Stadtverwaltung nicht als Belastung gesehen werden. Sie sind eine Bereicherung!

Völlig unverständlich ist es für die CDU-Fraktion, dass SPD und UBL die Einstellung einer Nachwuchskraft in 2014 die Zustimmung verweigern – hatte die SPD noch vor wenigen Jahren gefordert, „über den Bedarf“ auszubilden.

Das ist auch nicht mit einer angeblich verbesserten Ausbildungsmarktlage zu erklären:

Denn eine große Zahl junger Menschen in der Region hat sich für eine weiterführende Schule, ein Studium oder eine Überbrückung entschieden, weil sie keine Ausbildungsstelle gefunden hat (vgl. aktueller Ausbildungsmarktbericht der Agentur für Arbeit Hanau).

 

Nutzungs- und Gebührenordnungen für öffentliche Gebäude aussetzen und überarbeiten

Für die kommende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 28. Mai hat die Steinauer CDU-Fraktion einen Antrag zur Aussetzung der Nutzungs- und Gebührenordnung für öffentliche Gebäude eingebracht.

Bereits in der  Dezembersitzung des Finanzausschusses habe die CDU-Fraktion Bürgermeister Walter Strauch (SPD) aufgefordert, seinen Entwurf der Gebührenordnung in den städtischen Gremien und den Ortsbeiräten vorzustellen, bevor ein Magistratsbeschluss gefasst werde und die Nutzungsordnung in Kraft trete. Strauch sah hierzu keine Notwendigkeit, eine Beteiligung der Gremien sei nicht notwendig. „Auch die Fraktionsvorsitzenden Alexander Link (SPD) und Ewald Mattheis (UBL) haben den Vorstoß der CDU im Dezember nicht unterstützt. Gemeinsam mit allen Fraktionen hätte man Schlimmeres von Anfang an verhindern können“, erklären Marco Schöppner und Tobias Betz frühzeitige Bemühungen der CDU.

Inzwischen haben die Ortsbeiräte, wie den Kinzigtal-Nachrichten mehrfach zu entnehmen war, mitgeteilt, dass sie die neuen Nutzungsordnungen nicht akzeptieren (Beispiel Ortsbeirat Sarrod). Auch zahlreiche Vereine und Gruppen hätten auf Umsetzungsprobleme hingewiesen und Nachbesserungsbedarf angemeldet.

Völlig unakzeptabel sei, dass die vom Magistrat geänderten Nutzungsordnungen nun teils angewandt, aber auch teils einfach ausgeblendet würden. „Aktuell zahlen hier nur die Dummen! Diesen Worten eines Steinauer Vereins ist nichts hinzuzufügen. Der aktuelle Zustand ist unhaltbar“, so Betz und Schöppner.

Unser Ziel ist die maximale Auslastung der öffentlichen Gebäude, sodass die Stadt Steinau auch höhere Einnahmen generieren kann. Das funktioniere aus CDU-Sicht nur mit fairen Preisen. Auch die Altersdiskriminierung in Form des doppelten Preises für Nutzer unter 40 Jahre sein kontraproduktiv und müsse zurückgenommen werden.

Hier nochmals die vom Magistrat beschlossenen Gebührenordnungen zum Download:

Dorfgemeinschaftshäuser

Feuerwehrgerätehäuser

Halle Am Steines

Markthalle und Rathauskeller

Vereins- und Jugendhaus

 

 

 

Unsere Jugend nicht unter Generalverdacht stellen – Steinauer CDU fordert faire Nutzungsgebühren

Nach „einsamer Beschlussfassung“ durch den Magistrat der Stadt Steinau sind seit dem 1. Januar 2013 die Nutzungs- und Entgeltordnungen für nachfolgende öffentliche Einrichtungen in Kraft. Sie wurden aus CDU-Sicht „heimlich, still und leise“ eingeführt.

Die Nutzungs- und Gebührenordnungen wurden ohne Einbeziehung der Stadtverordnetenversammlung und der Fachausschüsse erstellt und beschlossen. Auch die Ortsbeiräte sowie die Vereine wurden leider überhaupt nicht beteiligt. Die CDU-Fraktion hatte diese Forderung im Vorfeld mehrfach an Bürgermeister Walter Strauch herangetragen.

Die neuen Entgeltordnungen sind aus unserer Sicht nicht sozial ausgewogen und führen vor allem zur Diskriminierung verschiedener Altersgruppen: Warum sollen Geburtstagsfeiern für unter 40-jährige in einem DGH beispielsweise 50% mehr kosten als für über 40jährige? Traut man jüngeren Bürgerinnen und Bürgern kein Verantwortungsbewusstsein zu und stellt diese unter Generalverdacht?

Darüber hinaus, sollte es Ziel sein, die Auslastung unserer öffentlichen Gebäude zu steigern, sodass die Stadt Steinau auch Einnahmen generieren kann. Das funktioniert aus CDU-Sicht mit fairen Preisen!

Bilden Sie sich Ihr Urteil – hier finden Sie die vom Magistrat beschlossenen Nutzungsordnungen:

Dorfgemeinschaftshäuser

Feuerwehrgerätehäuser

Halle Am Steines

Markthalle und Rathauskeller

Vereins- und Jugendhaus

Die CDU-Fraktion wird sich für die Änderung der Nutzungs- und Gebührenordnungen stark machen und sich gegen die Altersdiskriminierung zur Wehr setzen.

Unterstützen Sie uns dabei!

 

Protest gegen Schulschließung

Die Hintersteinauer laufen Sturm gegen die vom Kreis angedachte Schulschließung. Schüler, Eltern sowie zahlreiche der Schule verbundene Bürger sind gestern Abend zu einer Protest-veranstaltung zusammen gekommen.

Von Fritz Christ

Der Elternbeirat der Grundschule Hintersteinau hatte gestern Abend kurzerhand zu einer Protestveranstaltung gegen die Pläne von Kreisschuldezernenten Matthias Zach (Grüne), die Grundschule in Hintersteinau zu schließen, aufgerufen.

Dabei wurde deutlich, dass die örtliche Schule den Hinter-steinauern eine Herzensangelegen-heit ist. Hunderte von Bürgern sowie die Schüler mit ihren Eltern waren gekommen, um sich gegen die Schließungspläne zur Wehr zu setzen. „Kein Aus für unsere Schule“ war auf einem am Schulgebäude befestigten großen Transparent zu lesen. Mit zahlreichen Plakaten mit Aufschriften wie „Wir wollen nicht, dass diese Schule geschlossen wird“, „Wir brauchen diese Schule“ oder „Stirbt die Schule, stirbt das Dorf“ protestierten Kinder und Erwachsene gegen die Schließungspläne.
Christine Bär-Fehl, Sprecherin des Elternbeirats, freute sich in ihrer Begrüßung über die gute Resonanz der Protest-veranstaltung. Wie sie sagte, gelte es, sich gegen die Schließung zur Wehr zu setzen. „Wir lassen uns das nicht einfach gefallen“. Sie verweist darauf, dass die Schule in Hintersteinau in 1996 durch viel Eigeninitiative und Eigenleistung durch viele freiwillige Helfer neu gebaut worden sei. Zudem werde qualitative hervorragende Arbeit geleistet, dies sei erst im vergangenen Jahr bei der Schulinspektion wieder festgestellt worden. Besonders verurteilt wird, dass man über die Schließungs-pläne aus der Zeitung erfahren habe.

Diesbezüglich zeigte sich auch Steinaus Bürgermeister Walter Strauch (SPD) enttäuscht über Kreisbeigeordneten Zach. So könne man nicht miteinander umgehen. „Die Hintersteinauer Schule ist ein Vorzeigeobjekt bürgerlichen Gemeinsinns. Sie ist in Eigenleistung gebaut worden und darf nicht geschlossen werden“, sagte Strauch. Man dürfe den ländlichen Raum nicht noch mehr verkommen lassen. „Ich kämpfe für den Erhalt der Grundschulen in Hintersteinau und Marjoß“, betonte Strauch.

„Es gilt, sich über die Parteigrenzen hinweg für den Erhalt unserer Schule einzusetzen“, sagte der Hinter-steinauer Ortsvorsteher Alexander Link. „Wir können nicht nur eine Schule bauen, wir müssen sie auch erhalten“ rief Link den Versammelten unter großem Applaus zu. Er habe bereits in Telefongesprächen gegenüber Landrat Pipa und Schuldezernent Zach seinem Unmut Luft gemacht. „Wir müssen Zeichen setzen“, so Link. Schulschließungen bewirkten noch eine Verstärkung des demografischen Wandels. Auch Tobias Betz rief in seiner Funktion als Kreistagsabgeordneter zum Widerstand auf. „Hier wird eine gute pädagogische Arbeit geleistet“, sagte der ehemalige Ortsvorsteher und Lehrer Karl-Wilhelm Weimann. Hunderte von Bürgern trugen sich in eine Unterschriftenliste für den Erhalt der Schule ein.

www.kinzigtal-nachrichte.de

Auf eine große Resonanz stieß gestern Abend in Hintersteinau eine Protestveranstaltung gegen die beabsichtigte Schließung der örtlichen Grundschule.