Schlagwort-Archiv: Miteinander

Wünscht Euch was!

Bürgermeister Malte Jörg Uffeln hat in mehreren Gremiensitzungen (z. B. Ortsbeiräte) und auf seiner Internetseite den Bürgerinnen und Bürger sowie allen Mandatsträger/innen Steinaus zugerufen: „Wünsch Dir was wird es bei mir nicht geben!“

Wollte da nicht mal einer „Steinau gemeinsam gestalten“?

Wir als Mandatsträgerinnen und Mandatsträger werden trotzdem Anliegen, Bedarfe, kleine und große Wünsche der Steinauer Bürgerinnen und Bürger weitertragen: Dafür sind wir von den Wählerinnen und Wählern beauftragt worden.

Es ist besser, dass Wünsche ausgesprochen werden. Auch wenn sie aus finanziellen Gründen nicht, noch nicht oder nur teilweise realisiert werden können. Sonst werden demnächst nur die Wünsche der anderen umgesetzt.

Also: Wir machen auch weiterhin unseren Mund auf.

Und Sie als Bürgerinnen und Bürger sollten das genauso tun.

Diskutieren Sie mit, nehmen Sie an Sitzungen teil (unsere Fraktionssitzungen z.B. sind normalerweise immer öffentlich), sprechen Sie persönlich im Rathaus vor oder mailen/ schreiben Sie fleißig an die Stadtverwaltung und/oder den Bürgermeister (Mandatsträger/innen am besten Cc setzen).

 

 

 

Steinau hofft auf 2014 – Die Bürgermeister in der Pflicht

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung gab heute insgesamt 17 Kommunen bekannt, die für die nächsten zehn Jahre ins Dorfentwicklungsprogramm des Landes aufgenommen werden. Auch die Stadt Steinau an der Straße hat sich um einen der begehrten Plätze beworben, ist aber letztendlich mit der Bewerbung gescheitert.

Eine erfolgreiche Bewerbung kommt übrigens aus der Nachbarschaft: Spessartgemeinde Jossgrund. Schon vor Jahren begann unsere Nachbargemeinde im Spessart sogenannte Ideenschmieden zu gründen und entwarf dort nachhaltig Entwicklungsprozesse für die eigene Gemeinde, die dann in die Bewerbung für das Dorfentwicklungsprogramm eingeflossen sind. In Teams wie „Mobilität“, „Leerstandsmanagement“, „Senioren“ oder in „Vereinskonferenzen“ wurden zahlreiche Ideen erarbeitet und damit die Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung gelegt.

Auch in Steinau hätte sich die CDU-Fraktion ein ähnlich vorausschauendes Verfahren mit rechtzeitiger Vereins- und Bürgerbeteiligung gewünscht: Zwar ist es nicht die Absicht der Steinauer CDU „Doktorarbeiten“ (Zitat Bürgermeister Walter Strauch) für die Bewerbungsunterlagen zu schreiben, nichtsdestotrotz sollte man sich über längere Zeiträume miteinander treffen und gemeinam ein Konzept ausarbeiten. Eine Mitteilung an die Ortsbeiräte, die 4 Wochen vor Abgabeschluss der Bewerbung eingeht, ist auf jeden Fall nicht Sinn der Sache und macht eine ernsthafte Bewerbung nahezu unmöglich.

Für die kommende Förderperiode sollte sich die Stadt Steinau aus Sicht der CDU-Fraktion erneut bewerben. Die Vorbereitung der Antragstellung zur Dorfentwicklung ist eine große Aufgabe – sowohl für den amtierenden als auch für den künftigen Steinauer Bürgermeister.

 

 

Stadtteile und Innenstadt miteinander verbinden

In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung hat die Steinauer CDU-Fraktion einen Antrag gestellt, den Magistrat zu beauftragen, für besondere Veranstaltungen wie Weihnachtsmarkt, Katharinenmarkt und Märchensonntag, an der Einrichtung eines Veranstaltungsbusses zu arbeiten, der die Stadtteile mit der Innenstadt verbindet. Ziel des Antrags ist zum einen die Stärkung der besonderen Veranstaltungen und zum anderen, die Stadtteile stärker mit der Innenstadt zu verbinden. Der Antrag wird nun im Haupt- und Finanzausschuss behandelt.

CDU unterstreicht „Miteinander Steinau“: alle Stadtteile sind wichtig

Ja, Sie lesen richtig. Dieser Beitrag beginnt mit dem von der Steinauer SPD 2011 gewählten Wahlkampf-Motto: „Miteinander Steinau“. Es hat uns 2011 schon gut gefallen und kann von uns Christdemokratinnen und Christdemokraten nur unterstrichen werden.

Jetzt gibt es wieder einmal einen Anlass das „Miteinander“ in der Gesamtstadt besonders herauszustellen: Die trotz der Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung noch nicht abgeschlossene Diskussion über die Änderung von doppelten Straßennamen.

Vor dem Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2012 haben wir es uns als CDU-Mandatsträgerinnen und CDU-Mandatsträger nicht leicht gemacht:

Es wurde viel diskutiert, zäh gerungen, Argumente ausgetauscht, Gefühle verbalisiert, Unterschriften gesammelt, Mehrheiten ausgelotet – und nicht zuletzt jeweils für die Interessen des eigenen Stadtteils gekämpft.

Am Ende des nicht ganz emotionsfreien Diskussionsprozesses (der schon seit den 1970er Jahren geführt wird!) steht ein Gesamtpaket.

Ein Kompromiss, der vernünftiger- und gerechterweise die Änderung von Straßennamen in allen betroffenen Stadtteilen vorsieht. Das Paket wurde in der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2012 mehrheitlich beschlossen.

Kritisch müssen wir feststellen, dass leider einigen Bürgerinnen und Bürgern (darunter wohl auch Geschäftsleute), die in Straßen mit doppelt im Stadtgebiet vorhandenen Straßennamen wohnen, vorzeitig zugesagt worden sein soll, dass ihre Straße nicht (mehr) in der Diskussion sei. Die Verärgerung dieser Bürgerinnen und Bürger ist für uns vollkommen verständlich.

Die CDU-Mandatsträgerinnen und -Mandatsträger haben nachweislich in den Gremiensitzungen der letzten Jahre und in vielen persönlichen Gesprächen darauf hingewiesen, dass bis zur Beschlussfassung grundsätzlich alle mehrfach vorhandenen Straßennamen in allen betroffenen Stadtteilen zur Disposition stehen würden.

Schon seit langem und auch künftig fordern wir: unsere Steinauer Bürgerinnen und Bürger müssen besser informiert werden. Und zwar durch die Stadtverwaltung.

In der Stadtverordnetenversammlung am Dienstag, 05. Februar 2013 sollen nun die finalen Beschlüsse über die Änderung von Straßennamen gefasst werden.

Die CDU-Fraktion steht dabei zu dem im Dezember 2012 geschnürten Gesamtpaket.

Denn: „Alle Stadtteile sind wichtig.“ Nicht nur das Wahlkampfmotto der Jungen Union Steinau im Jahr 2006, sondern dauerhafter Anspruch für unser kommunalpolitisches Handeln.

Wir freuen uns über die große Unterstützung unserer Position in Sachen „Straßennamen“ (aus allen politischen Lagern), die wir durch zahlreiche persönliche Gespräche, E-Mails, Facebook, Leserbriefe und durch einen Kommentar in den Kinzigtal-Nachrichten vom 26. Januar 2013 erfahren haben: Vielen Dank.

„JU. Wir sind für alle da!“ Das galt gestern, heute und auch künftig.