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Was bedeutet die „Kommunalisierung“ der Windkraft für Steinau?

Mit der Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung künftig auch Windkraftanlagen auf kommunalen Flächen zu bauen macht die Stadt Steinau eine Kehrtwende. Faktisch bedeutet diese Entscheidung ein „JA“ zu mehr Windkraft im Stadtgebiet. Auch wenn Bürgermeister Walter Strauch (SPD) immer wieder betont, dass es zunächst nur um Waldflächen bei Hintersteinau gehe, sieht die CDU-Fraktion die weitere Entwicklung sehr kritisch. Zumal der Magistrat jetzt schauen muss, wie er auf die 400.000 Euro kommt, die er im Rettungsschirmvertrag als Konsolidierunsgmaßnahme vorgeschlagen hat.

Wir befürchten nun das Schlimmste, denn die aktuellen Pläne der Stadt sind nicht deckungsgleich mit den Planungen der Regionalversammlung zum Thema Windkraft. Die Mitglieder der Regionalversammlung, der auch der heimische Landtagsabgeordnete Heinz Lotz (SPD) angehört, haben in der letzen Woche ihre bisherigen Planung nochmals bestätigt. Für das Steinauer Stadtgebiet sind zahlreiche weitere Windkraftvorrangflächen ausgewiesen.

Die Innenstadt würde von Windkraftflächen förmlich eingekreist und nördlich von Steinau, zwischen Marborn, Sarrod und Ulmbach befindet sich eine mehrere hundert Hektar große Fläche für weitere Windräder. Es ist offensichtlich, dass es nicht bei den Flächen in Hintersteinau bleiben wird. Wir hätten uns hier zunächst eine Beteiligung aller Ortsbeiräte gewünscht, ob man diese Form der Kommunalisierung vor Ort wirklich wünscht.

Windkraft Steinau

Die Regionalversammlung plant weitere Vorrangflächen (rote Flächen) für Windkraft im gesamten Steinauer Stadtgebiet.

Alexander Link setzt sich durch: Windräder um Hintersteinau können gebaut werden

Die Stadtverordnetenversammlung hat gestern Abend mehrheitlich beschlossen künftig auch kommunale Flächen für die Windkraft zur Verfügung zu stellen. Der Hintersteinauer Ortsvorsteher und SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Link hatte bereits im August 2012 folgenden Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht:

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Steinau an der Straße beauftragt den Magistrat im Zuge der Planung der Windenergienutzung im Stadtgebiet darauf hinzuwirken, dass vorrangig Flächen im Eigentum der Stadt für die Windenergieerzeugung genutzt werden. (Kopie des SPD-Antrags zum Download)

Mit dem gestrigen Beschluss hebt die Stadtverordnetenversammlung den alten Beschluss vom 16.9.2008 auf, dass „auf die Aufstellung von Windkraftanlagen auf städtischem Grund und Boden verzichtet und kein kommunaler Windpark betrieben wird„. Damit ist der Weg für den Bau von Windkraftanlagen in Hintersteinau nun frei, obwohl der Hintersteinauer Ortsbeirat sich dagegen ausgesprochen hat.

Dem Magistrat liegen bereits Angebote der Firmen Luftstrom, Renertec und Synenergie vor.
Bürgermeister Walter Strauch benötigt Einnahmen aus der Windkraft in Höhe von 400.000 Euro pro Jahr (ab 2014 !!!). Diese Summe hat die Stadt Steinau als Konsolidierungsbeitrag im  Rettungsschirmvertrag vorgeschlagen.

CDU-Antrag zur Busverbindung: Ausweitung beschlossen

Im Vorfeld des Steinauer Katharinenmarktes und des Weihnachtsmarktes hatte sich die CDU-Fraktion für eine Busverbindung der Ortsteile zu den Steinauer Festen ausgesprochen. Ein entsprechender CDU-Antrag wurde im Stadtparlament angenommen und bei den zwei zentralen Steinauer Veranstaltungen nach Angaben von Bürgermeister Strauch erfolgreich umgesetzt. Das Busangebot wurde von den Besuchern der Märkte gut angenommen und auch der städtische Zuschuss war ausreichend.

Im nächsten Jahr soll das Angebot ausgeweitet werden, sodass nun auch Bewohner unserer Nachbarkommunen (z. B. Ahl, Wallroth, Schlüchtern) die Steinauer Feste besuchen können. Dies wurde am Dienstagabend parteiübergreifend in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Besonders begrüßt die CDU-Fraktion auch den Einsatz der Busse zum nächsten Steinauer Faschingsumzug. Durch die Ausweitung des Angebots werden die Veranstaltungen in Steinau nachhaltig gestärkt.

Windkraftnutzung: Bürgerversammlung und außerordentliche Stadtverordnetenversammlung

Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Steinau an der Straße hat beschlossen, zum Thema „Windkraftnutzung auf städtischen Grundstücken“ eine Bürgerversammlung durchzuführen. Diese findet am Montag, 16. Dezember 2013 um 19.00 Uhr in der Markthalle des Rathauses statt. Eine Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung zu diesem Thema soll sich um ca. 21.00 Uhr anschließen. Der kurzfristig vom Bürgermeister eingebrachte TOP 7 Windkraftnutzung auf städtischen Flächen wurde daher im Haupt- und Finanzausschuss am 5. Dezember 2013 nicht beraten.

Die CDU-Fraktion fordert bereits seit 2012, eine grundsätzliche Debatte zum Thema durchzuführen. Die Bereitschaft, eine parlamentarische Grundsatzdebatte über die mögliche Nutzung von Windkraft auf städtischen Grundstücken zu führen, war bislang bei Bürgermeister Strauch sowie der Mehrheit von SPD und UBL nicht zu erkennen.

„Der Tourismus in Steinau hat Potenzial“

Die neueste Ausgabe von „Wirtschaftsraum Hanau – Kinzigtal“ der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern (IHK) widmet sich dem Schwerpunktthema „Regionaler Tourismus“. 

Lesenswert und zu diskutieren (nicht alle von der IHK angeführten kritischen Aspekte sind nachvollziehbar) sind die Beiträge auf den Seiten 16 bis 21, die sich unter anderem mit dem Tourismus-Profil unserer Heimatstadt Steinau an der Straße befassen. Lesen Sie selbst und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

Marjößer sollen mit Verkaufsbude vertröstet werden

Die Marjoßer Schutzhütte in Richtung Mernes ist schon seit Jahren ein Thema im südlichsten der Steinauer Stadtteile und immer noch nicht gebaut, obwohl sich alle eingespannten Akteure (Ortsbeirat, Verwaltung und Bürger) eigentlich stets einig waren.

Nun sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden: Wie die Verwaltung mitteilte, sollen an der „Lahmekaute“, wie das Areal im Marjoßer Volksmund genannt wird, noch im Jahr 2013 Bodenplatten verlegt werden, auf die dann eine Schutzhütte, die eigentlich für den Steinauer Schlosshof angedacht war, gesetzt werden.

Auch hier zeigt die Verwaltung, dass sie durchaus pragmatisch und sparsam handeln kann. Nichtsdestotrotz hat das Vorgehen mehr als einen faden Beigeschmack: Über Jahre hinweg wurde der Marjoßer Beirat von der Verwaltung hingehalten. Ortsvorsteher wurden mit in die Verwaltungsarbeit einbezogen, Ergebnisse blieben bisher immer aus. Nun möchte der Magistrat eine schlichte Verkaufsbude den Marjoßern zur Verfügung stellen, obwohl einst 5.000 € für die Maßnahme im Haushalt der Stadt Steinau niedergeschrieben waren.

Der Ortsbeirat Marjoß tagte am Dienstagabend und machte parteiübergreifend seinem Unmut Luft. Nach all dem Warten sollen die Marjoßer einen Verkaufsstand an Ihren gewünschten Grillplatz bekommen? Hier macht es sich die Verwaltung zu einfach. Nach fast einem Jahrzehnt Diskussion soll eine Lösung kommen, mit der die wenigsten Marjoßer leben können?

Mit dem Bus zum Steinauer Weihnachtsmarkt

Auch für den Steinauer Weihnachtsmarkt organisiert die Stadt Steinau einen Bustransfer von den Stadtteilen zum Weihnachtsmarkt und wieder zurück. Die Steinauer CDU-Fraktion freut sich über die Busanbindung der Stadtteile, die zum Katharinenmarkt erstmals umgesetzt wurde. Die Stadtverordnetenversammlung hatte mit großer Mehrheit den CDU-Antrag „Busverbindung zu den Märkten“ beschlossen.

Klicken Sie hier für den Busfahrplan zum Steinauer Weihnachtsmarkt als PDF-Datei.

CDU-Fraktion begrüßt Bikerareal in Marjoß

Hinter dem alten Sportplatz im Steinauer Stadtteil Marjoß soll ein „Bikerareal“ entstehen. Der Bauhof wird kurzfristig übrig gebliebenen Erdaushub dort ablagern und modellieren. So können etwa Mountainbikefahrer in Zukunft dort mit Ihrem Sportgerät auf Erdhügeln fahren, ihre Geschicklichkeit auf die Probe stellen und Tricks ausprobieren.

„Wir begrüßen die Pläne der Stadt Steinau. Hier zeigt sich, dass mit etwas Kreativität, auch zu Zeiten des Schutzschirms, mit wenig Aufwand und geringen Kosten sich tolle Dinge umsetzen lassen. Insbesondere für die Jugend und die vielen Radsportler, die auf den Wegen im Spessart unterwegs sind, wird hier etwas Großartiges aufgebaut“, freut sich Christoph Schneider.

Die CDU- Fraktion fordert nun, dass das Bikerareal auch im Zusammenhang mit dem Premiumwanderweg Spessartbogen, der auch um den Steinauer Ortsteil Marjoß verläuft, bekannt gemacht wird. Dies würde sicher den einen oder anderen Sportbegeisterten ins Spessartdorf locken können.

Ausbildung in der Steinauer Stadtverwaltung: CDU für Qualität und Kontinuität

In der Debatte um die Einrichtung einer Azubi-Stelle in der Steinauer Stadtverwaltung für das Ausbildungsjahr 2014 spricht sich die Steinauer CDU-Fraktion für Qualität und Kontinuität in der Ausbildung aus. Sie hatte den Antrag eingebracht, auch im Jahr 2014 eine/n Verwaltungsfachangestellten auszubilden, nachdem Bürgermeister Strauch angekündigt hatte, wegen Platzmangels keinen Ausbildungsplatz vergeben zu wollen.

Wie die Altersstruktur der Stadtverwaltung zeigt, ist es wichtig, kontinuierlich qualifizierten Nachwuchs auszubilden. Es geht nicht nur um die Vorbildfunktion unserer Stadt in Sachen Ausbildung.

Junge Menschen jedes Schuljahrganges sollen die Möglichkeit haben, sich bei der Stadtverwaltung für eine Ausbildung zu bewerben.

Auszubildende dürfen von der Stadtverwaltung nicht als Belastung gesehen werden. Sie sind eine Bereicherung!

Völlig unverständlich ist es für die CDU-Fraktion, dass SPD und UBL die Einstellung einer Nachwuchskraft in 2014 die Zustimmung verweigern – hatte die SPD noch vor wenigen Jahren gefordert, „über den Bedarf“ auszubilden.

Das ist auch nicht mit einer angeblich verbesserten Ausbildungsmarktlage zu erklären:

Denn eine große Zahl junger Menschen in der Region hat sich für eine weiterführende Schule, ein Studium oder eine Überbrückung entschieden, weil sie keine Ausbildungsstelle gefunden hat (vgl. aktueller Ausbildungsmarktbericht der Agentur für Arbeit Hanau).

 

Brückensanierung hat begonnen – auch Bäume müssen zurückgeschnitten werden

Die Sanierungsarbeiten an der Brücke über den Ulmbach entlang der Landstraße (L3195) haben begonnen und sollen nach Auskunft der Stadt Steinau noch in den Herbstferien abgeschlossen werden. Ursprünglich war die Sanierung bereits in den Sommerferien geplant. Wir stehen der Sanierung zu dieser Jahreszeit skeptisch gegenüber, da es nun jederzeit zu ungünstigen Witterungsverhältnissen kommen kann und dann wieder eine langwierige Winterbaustelle droht. Zumal nicht ausgeschlossen ist, dass der Sanierungsaufwand größer als zunächst angenommen ist und dafür auch mehr Zeit benötigt wird.

Unabhängig davon erneuern die Ulmbacher Stadtverordneten und Ortsbeiratsmitglieder Tobias Betz, Daniel Huhn und Marco Schöppner die Forderung des Ulmbacher Ortsbeirates: Die Bäume um die Brücke müssen zurückgeschnitten werden, damit der Straßenverlauf besser einsehbar und entgegenkommende Fahrzeuge besser erkannt werden können.

Busverbindung zum Katharinenmarkt: Warten auf den Fahrplan

Am Freitag wird der Steinauer Katharinenmarkt eröffnet. Auf Initiative der Steinauer CDU-Fraktion hatte die Stadtverordnetenversammlung im September die Einrichtung einer Busverbindung von allen Stadtteilen zum Katharinenmarkt beschlossen.

Im Programmheft_zum Katharinenmarkt_2013 kündigt Bürgermeister Walter Strauch zwar den Busservice an den Markttagen an, bleibt aber den Fahrplan schuldig.

Drei Tage vor Beginn des Marktes ist dieser weder auf www.katharinenmarkt-steinau.de noch auf www.steinau.de veröffentlicht.

Scheitert eine gute Idee abermals an der Umsetzung durch die Rathausspitze?

Gehen wir mal nicht davon aus, dass der Fahrplan deshalb nicht kommuniziert wird, weil der Vorschlag von der CDU-Fraktion kommt.

Einsatzleitwagen (ELW) steht Feuerwehr zur Verfügung

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Steinau kann künftig auch auf einen Einsatzleitwagen (ELW) zurückgreifen. Das Fahrzeug wurde von der Stadt Steinau beschafft und dieser Tage in den Dienst der Feuerwehr gestellt.

Unterstützen Sie die Renovierung der Katharinenkirche

Zur Unterstützung der Katharinenkirche lädt Rainer Geschwindner zu Turmführungen ein. Gerne veröffentlichen wir nachfolgend seine Einladung:

 

Hallo zusammen,

wir Steinauer haben die Chance die Renovierung unserer Katharinenkirche selbst voranzutreiben. Die Katharinenkirche – mit ihrem Alter von über 1000 Jahren – ist auf die Förderliste der Landeskirchlichen „Stiftung Kirchenerhaltungsfonds“ gesetzt worden. Kommt bis zum 15. November 2013 ein Betrag von 65.000 € zusammen, wird jeder gesammelte Euro von der Stiftung verdoppelt.

Ich möchte das Projekt durch Turmführungen in der Katharinenkirche unterstützen. Alle Eintrittsgelder und „Trinkgelder“ kommen natürlich der Aktion zugute.

Hierzu möchte ich Euch herzlich einladen und um Eure Unterstützung bitten!

Wann? Sonntag, 6. Oktober 2013, ganztägig ab 11 Uhr

Was? Turmführung bis Glockenstube (älteste Glocke aus 1477), Bildvortrag zur Veränderung des Turmes in den Jahrhunderten (Abbildungen, Fotos, Zeichnungen); Gesamtdauer ca. 45 Minuten / Führung

Wie viel ? Eintritt 5 €

Wer? Rainer Geschwindner, ehrenamtlicher Geschichtsforscher und Steinauer

Wo? Katharinenkirche, Am Kumpen, 36396 Steinau an der Straße

 

PS.: Mail kann gerne auch an andere Interessenten aus Eurem Bekanntenkreis weitergegeben werden!

 

Herzliche Grüße

Rainer Geschwindner
Hasenbergstraße 13
36396 Steinau

Telefon: 06663/240
Telefax: 06663/918488
Email: rgeschwindner@t-online.de